Forschung & Entwicklung

im DFTA-Technologiezentrum

Kontinuierliche Verbesserung des Flexodrucks

Ein Schwerpunkt des DFTA-Technologiezentrums sind anwendungsbezogene Forschungen und Entwicklungen auf dem Gebiet des Flexodrucks. Das Expertenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Dreher arbeitet stetig an eigenen technischen Entwicklungen die zur kontinuierlichen Verbesserung des Flexodrucks beitragen.

Entwicklungen des DFTA-Technologiezentrums inkl. PDF-Download

DFTA-Planoflex

Das DFTA-Technologiezentrum hat das „Vollkontakt“-Flexodruckverfahren mit dem Arbeitstitel Planoflex kürzlich zum Patent angemeldet, um es für die DFTA-Mitglieder zur Anwendung zu schützen. Das neue Verfahren arbeitet mit einem für Hochdruckverfahren überaus flachen Relief zwischen druckenden und nicht-druckenden Teilen der Druckform. Im Druckspalt stützt sich die Druckform damit flächig am Bedruckstoff ab und die Abwicklung wird beruhigt.

Planoflex, das lediglich veränderte Handhabungen und keine nennenswerten Erweiterungsinvestitionen erforderlich macht, verbindet vereinfachte Anwendung in der Druckmaschine mit deutlichen Einsparungen auf Seiten der Druckformherstellung und hat damit das Potential, den Flexodruck noch wettbewerbsfähiger zu machen.

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Planoflex-Verfahrensbeschreibung

DFTA Screen V5.xx

Im Flexodruck macht es, teils im Gegensatz zu den anderen Druckverfahren, einen großen Unterschied, mit welcher Rasterung man arbeitet. Wir vom DFTA-Technologiezentrum haben uns dieser Frage angenommen und im Laufe der Zeit einige Rasterungen selbst entwickelt, die inzwischen weitestgehend kommerziell verfügbar sind.

Der DFTA Screen V5 ist eine besondere Art der amplitudenmodulierten Rasterung und wurde speziell für digitale LAMS-Fotopolymerdruckplatten des Flexodrucks entwickelt. Er lässt sich über handelsübliche Software auf beliebige Designs anwenden. Die damit gedruckten Motive brillieren mit sanften Ausläufen zum Papierweiß im Lichterbereich. Bilddaten brauchen daher nicht mehr aufwändig bearbeitet werden.

Erste Lizenzverhandlung um die DFTA Screens laufen bereits. Wir bieten jedem Mitglied die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. Interessenten melden sich bitte direkt an den wissenschaftlichen Leiter des DFTA-Technologiezentrums, Prof. Dr. Martin Dreher.

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DFTA Screen V5

Vergleich DFTA Screens vs. Andere

Druckkontrollelemente für den Flexodruck

Das DFTA-Technologiezentrum entwickelt neue Druckkontrollelemente, damit die Druckergebnisse kontrollierbarer werden. Zwei dieser Elemente (AKE und RWBK) sind seit April 2009 freigegeben und werden seitdem im Markt eingesetzt.

Neu hinzugekommen ist das sogenannte Kombinationselement KE. Es hat sich schon in ersten Einsätzen mit digitalen Fotopolymer-Flexodruckplatten bewährt. Die Anwendung für analoge Fotopolymere wird derzeit noch untersucht.

 Weitere Informationen - Downloads:

Druckkontrollelemente - Preisliste und Nutzungsbedingungen
Druckkontrollelement AKE 1.0 - Kurzbeschreibung
Druckkontrollelement AKE 1.0 - Verfahrensbeschreibung
Druckkontrollelement KE 1.0 - Kurzbeschreibung
Druckkontrollelement KE 1.0 - Verfahrensbeschreibung
Signal Element KE 1.0 - Description
Druckkontrollelement KE 2.0 - Kurzbeschreibung
Druckkontrollelement KE 2.0 - Verfahrensbeschreibung
Signal Element KE 2.0 - Description
Druckkontrollelement RWBK - Kurzbeschreibung
Druckkontrollelement RWBK - Verfahrensbeschreibung
Signal Element RWBK - Description

DFTA-Merkblatt Dimensionsstabilität

Merkblatt zur Vermeidung von druckformbedingten Passerfehlern bei der Herstellung und Verwendung von digitalen, fotopolymeren Flexodruckplatten.

Fotopolymere Druckplatten haben die Druckformherstellung des Flexodruckes gravierend verändert. Bei ihrer Einführung vor mehr als 30 Jahren revolutionierten sie vor allem die Passerhaltigkeit des Flexodruckes, indem sie durch ihre Ausstattung mit einer maßstabilen Polyester-Trägerfolie den damals gebräuchlichen, dehnbaren Gummi-Klischees weit überlegen waren.

Mit dem späteren Übergang zur digitalen Bebilderung und den damit verbundenen Verringerungen des Raster-Tonwertzuwachses verbesserten sie die Möglichkeiten des Raster-Flexodruckes noch einmal bedeutend. Auch hat sich durch die digitalen Druckplatten die Dimensionsstabilität gegenüber dem analogen Prozess erhöht, da die durch den Kopierfilm bedingten Veränderungen ausgeschlossen werden konnten.

Durch diese Meilensteine in die Nähe der Druckqualitäten des Tiefdruckes gerückt und diesen bisweilen sogar noch übertreffend, operiert der Flexodruck heute auf einem sehr hohen Qualitäts- und Wettbewerbs-Niveau. Auf diesem hohen Niveau ist es erforderlich, auch vergleichsweise kleine Einflussfaktoren der Druckqualität zu kennen und entsprechend zu würdigen. Das angebotene Merkblatt befasst sich daher mit einem Aspekt, der mit der Einführung der fotopolymeren Druckplatten bereits entscheidend verbessert worden war, der Dimensionsstabilität von fotopolymeren Flexodruckplatten, insbesondere bei digitaler Herstellung.

Je nach aktuellem Status kann die Beachtung der aufgeführten Hinweise eine erhebliche Verbesserung der Maßhaltigkeit der verarbeiteten digitalen Fotopolymer-Flexodruckplatten bewirken. Wie jeder Herstellungsprozess hat jedoch auch dieser seine unvermeidbaren Toleranzen. Sollten sich die erzielten Toleranzen nach Ausschöpfung der oben genannten Aspekte noch nicht in einem akzeptablen Maß einstellen, kann erwogen werden, die Rundformverarbeitung per sogenanntem Plate-on-Sleeve- oder Endlos-Sleeve-Verfahren anzuwenden.

Control Strip 1.0

Der DFTA PC 1.0 dient zunächst der Überwachung und Steuerung des Druckprozesses und liefert dazu die notwendigen Eckwerte in Form von Dichten oder Farbmesswerten definierter
Zusammen- und Einzeldrucke.

Darüber hinaus liefern seine 67 Farbfelder (plus Bedruckstoffweiß) die notwendigen Informationen zur Berechnung der Messwerte für
Charakterisierungstabellen für die betrachtete Druckbedingung, die für die Erstellung von Farbprofilen erforderlich sind.

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Control Strip 1.0 - Kurzbeschreibung

Quality Label 1.0

Das DFTA QL 1.0 enthält grafische Elemente, die einen recht hohen Anspruch an die drucktechnische Umsetzung stellen.

Mit den enthalten wenigen Kriterien läßt sich verlässlich belegen, dass man eine geforderte Qualitätsstufe erreicht hat und reproduzieren kann.

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Quality Label 1.0 - Kurzbeschreibung

Taipeh 101

Das DFTA Raster-Optimierungswerkzeug "Taipeh 101" ist dafür ausgelegt, Inkompatibilitäten zwischen einer Rastewalze und einer Druckformrasterung anzuzeigen und die in der betrachteten Druckbedingung optimale Rasterfeinheit ermitteln zu helfen.

Als optimale Rasterfeinheit ist diejenige zu betrachten, die den besten Kompromiss aus Detailtreue des Rasterbildes (steigend mit höherer Feinheit) und auftretendem Tonwertzuwachs (ebenfalls steigend mit höherer Rasterfeinheit) ergibt.

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Taipeh 101 - Kurzbeschreibung

Graubalance

Mit der angebotenen Auswertung kann die Balance zwischen den drei bunten Prozessfarben Cyan, Magenta und Gelb evaluiert und ggf. stark verbessert werden. Es ist darüber hinaus möglich, spezielle Neutralgrau-Testfelder zu berechnen, die einen sehr schnellen Überblick über die Korrektheit der Einstellungen der Druckmaschine erlauben, wenn sie den Druckformen beigefügt werden.

Die Graubalance-Auswertung sollte der Erstellung von Farbprofilen vorangehen.

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Graubalance Auswertung - Kurzbeschreibung

Druckformunterbau

Der experimentelle DFTA Druckformunterbau DFUB ist ein Unterlagematerial, das für alle Flexodruckanwendungen geeignet ist, bei denen Druckformen in Plattenform verwendet werden. Durch seine speziellen und selbst einstellbaren Dämpfungseigenschaften kann er das Rasterdruckergebnis optimieren und gleichzeitig den Flächendruck verbessern.

Die Bildung von deutlichen Querstreifen aus Vibrationen im Druckbild wird vermieden und die Druckgeschwindigkeit kann entsprechend erhöht werden.

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Druckformunterbau DFUB - Kurzbeschreibung