

Bachelor-/Diplomarbeit zum Thema Flexodruck

Untersuchung der Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Gefahren von Rasterwalzen-Reinigungsverfahren im Flexodruck
Seinen Fortschritt verdankt der Flexodruck in hohem Maße der konsequenten Weiterentwicklung des Druckplattenmaterial und dessen Herstellung. Für den Druckprozess ist der Umstieg von der konventionellen zur digitalen Plattenherstellung mittels Laser-Direktbebilderung ein wichtiger Schritt in Richtung der Reproduzierbarkeit von feinen Rastern und Verläufen gewesen.
Aus diesem Hintergrund heraus ist es unumgänglich das Einfärbemedium im Flexodruck –die Rasterwalze – einer Entwicklung zu unterziehen, die es ermöglicht die Errungenschaften der Plattenherstellung drucktechnisch umzusetzen. Anders als bei den herkömmlichen Druckverfahren wird die Einfärbung bzw. die Farbmengendosierung über eine Rasterwalze vollzogen, die durch eine Rakelkammer ein Überangebot an Druckfarbe erhält.
Heutige Rasterwalzen bestehen aus einer Keramikschicht mit Näpfchen, die durch einen LASER eingebracht werden. Durch die Möglichkeit Keramik auf einen runden Körper aufzubringen und diesen mit einem LASER zu gravieren, stieg die Einsatzmöglichkeit der Rasterwalze um ein Vielfaches. Es ist seitdem möglich die Walze über viele Millionen Laufmeter bzw. über mehrere Jahre hinweg einzusetzen, da durch die Keramik die Rasterwalze sehr hart und abriebfest geworden ist und fast keinem Verschleiß unterliegt. Die Lasergravur ist zudem in der Lage Rasterfeinheiten bis 520 L/cm und höher zu erzeugen, wodurch die feinen Rasterpunkte des Klischees optimal mit Druckfarbe versorgt werden und ein qualitativ hochwertiges Druckprodukt hergestellt werden kann.
Alle diese Errungenschaften haben ihren Preis. Moderne Rasterwalzen erreichten heute Anschaffungskosten von mehreren tausend Euro pro Stück. Dieses empfindliche, wichtige und teure Gut neigt während des Druckprozesses zu verschmutzen, hervorgerufen durch Abrieb von der Druckplatte, durch angelösten Faserstoff oder Papierstrich, der durch das Klischee auf die Rasterwalze übertragen wird und die Näpfchen zusetzte, oder einfach durch antrocknen der Farbe in den Näpfchen. Zu diesem Zweck bedarf es einer Reinigung, die außerhalb der Druckmaschine stattfinden muss – der Grundreinigung – für die unterschiedlichsten Verfahren eingesetzt werden, die jedoch alle das Ziel haben müssen, dass sich die hohen Investitionskosten über einen langen Zeitraum rechnen und ein langer Einsatz der Rasterwalze ohne Beschädigungen durch das Reinigungsverfahren gewährleistet wird.
Welches Verfahren sich hierzu am besten eignet und welche Gefahren für die Rasterwalze bestehen, ist Gegenstand der Untersuchung zu dieser Bachelorthesis. Des Weiteren wird geprüft, wie gut die Reinigungswirkung über einen bestimmten Zeitraum anhält. Ein Kosten-Nutzen-Vergleich wird die Reinigungsergebnisse ergänzen.
Nicht alle Verfahren zur Grundreinigung von Rasterwalze können zeitlich und organisatorisch berücksichtigt werden, doch mit den Verfahren der Reinigung mit
Ein weiterer Aspekt bei der Reinigung ist der pekuniäre Faktor. Die gewonnen Ergebnisse der Reinigungsversuche werden mit
Aus diesem Hintergrund heraus ist es unumgänglich das Einfärbemedium im Flexodruck –die Rasterwalze – einer Entwicklung zu unterziehen, die es ermöglicht die Errungenschaften der Plattenherstellung drucktechnisch umzusetzen. Anders als bei den herkömmlichen Druckverfahren wird die Einfärbung bzw. die Farbmengendosierung über eine Rasterwalze vollzogen, die durch eine Rakelkammer ein Überangebot an Druckfarbe erhält.
Heutige Rasterwalzen bestehen aus einer Keramikschicht mit Näpfchen, die durch einen LASER eingebracht werden. Durch die Möglichkeit Keramik auf einen runden Körper aufzubringen und diesen mit einem LASER zu gravieren, stieg die Einsatzmöglichkeit der Rasterwalze um ein Vielfaches. Es ist seitdem möglich die Walze über viele Millionen Laufmeter bzw. über mehrere Jahre hinweg einzusetzen, da durch die Keramik die Rasterwalze sehr hart und abriebfest geworden ist und fast keinem Verschleiß unterliegt. Die Lasergravur ist zudem in der Lage Rasterfeinheiten bis 520 L/cm und höher zu erzeugen, wodurch die feinen Rasterpunkte des Klischees optimal mit Druckfarbe versorgt werden und ein qualitativ hochwertiges Druckprodukt hergestellt werden kann.
Alle diese Errungenschaften haben ihren Preis. Moderne Rasterwalzen erreichten heute Anschaffungskosten von mehreren tausend Euro pro Stück. Dieses empfindliche, wichtige und teure Gut neigt während des Druckprozesses zu verschmutzen, hervorgerufen durch Abrieb von der Druckplatte, durch angelösten Faserstoff oder Papierstrich, der durch das Klischee auf die Rasterwalze übertragen wird und die Näpfchen zusetzte, oder einfach durch antrocknen der Farbe in den Näpfchen. Zu diesem Zweck bedarf es einer Reinigung, die außerhalb der Druckmaschine stattfinden muss – der Grundreinigung – für die unterschiedlichsten Verfahren eingesetzt werden, die jedoch alle das Ziel haben müssen, dass sich die hohen Investitionskosten über einen langen Zeitraum rechnen und ein langer Einsatz der Rasterwalze ohne Beschädigungen durch das Reinigungsverfahren gewährleistet wird.
Welches Verfahren sich hierzu am besten eignet und welche Gefahren für die Rasterwalze bestehen, ist Gegenstand der Untersuchung zu dieser Bachelorthesis. Des Weiteren wird geprüft, wie gut die Reinigungswirkung über einen bestimmten Zeitraum anhält. Ein Kosten-Nutzen-Vergleich wird die Reinigungsergebnisse ergänzen.
Nicht alle Verfahren zur Grundreinigung von Rasterwalze können zeitlich und organisatorisch berücksichtigt werden, doch mit den Verfahren der Reinigung mit
- Ultraschall
- Chemie
- Natriumbikarbonat
- Trockeneis
Ein weiterer Aspekt bei der Reinigung ist der pekuniäre Faktor. Die gewonnen Ergebnisse der Reinigungsversuche werden mit
- den Anschaffungskosten,
- den laufenden Kosten
- und den Entsorgungskosten
Geschützter Absatz
Dieser Absatz ist eingeloggten Mitgliedern vorbehalten. Wenn Sie ein Mitglied der DFTA sind, können Sie sich hier im internen Bereich einloggen, um diesen Absatz zu lesen.


Deutschsprachiger Flexodruck Fachverband e.V.