

Bachelor-/Diplomarbeit zum Thema Flexodruck

Diplomarbeit: Quantifizierung von Gesamt-Abweichungen zwischen verschiedenen Drucken
Thema dieser Diplomarbeit ist, zwei Drucke ganzheitlich miteinander zu vergleichen und zu einer quantitativen Bewertung der Unterschiedlichkeit zu kommen. Wobei hier, der Einfachheit halber, der Fokus auf Differenzen zwischen einem Proof und einem Druck in der Flexodruckproduktion liegt.
Unter Zunahme eines Scanners werden die Vergleichsbilder zuerst digitalisiert, und anschließend in Photoshop einem definierten Farbraum zugewiesen. Anhand der auf Java basierenden, plattformunabhängigen Bildbearbeitungs- und Bildverarbeitungssoftware ImageJ werden für jedes Bildpixel der wahlweise zu betrachtenden Bildstelle, oder des gesamten Bildes die RGB-Bitwerte geliefert. Diese Daten dienen als Grundlage der Berechnung eines sogenannten Gesamt-?E und deren weiteren Beurteilung.
Die Berechnung erfolgt basierend auf einer Transformation der Vergleichsdaten vom RGB- zum XYZ-Farbraum und deren weiteren Berechnung in den L*a*b*-Farbraum. Hier wird nun, mit Hilfe der Farbabstandsformel ?E2000, für jedes Bildpixel ein Wert errechnet. Dieser wird zu einem arithmetischen Mittelwert zusammengefasst, der dann das Gesamt-?E für den betrachteten Bildbereich ergibt.
Anhand der ermittelten Werte wurde ein vorher vorgeschlagener Beurteilungsmaßstab für die Einschätzung der Messwerte überprüft. Dieser Beurteilungsmaßstab erlaubt eine Einteilung der Messergebnisse in 5 verschiedene Qualitätsstufen. In diesen werden Wertebereiche für den jeweiligen Qualitätsbereich vorgeschlagen und die Ergebnisse der Messwerte damit verglichen.
Aufgrund zahlreicher Probleme, die im Einzelnen in der Diplomarbeit erklärt werden, konnten jedoch nicht genügend Messwerte ermittelt werden um eine hinreichende Beurteilung hinsichtlich der Eignung des Verfahrens möglich ist. Jedoch ist ein Trend bei den gemessenen Daten ersichtlich. Dieser Trend zeigt einen Zusammenhang zwischen den Messwerten und der Art der Vergleichsbilder.
Da der Trend der Messwerte dem Beurteilungsmaßstab entsprachen, konnte dieser übernommen werden. Jedoch mit der Einschränkung, diese gelte nur für diesen Vergleichstyp, d.h. nur für die in den Tests verwendeten Vergleichspaarungen. Vergleichspaarungen waren ein Proof als Referenz, und Flexodruckvorlagen (54L/cm).
Verfasser: Marc Vogel
Studiengang: Deutsch chinesischer Studiengang Drucktechnik
Vorgelegt am: August 2009
Unter Zunahme eines Scanners werden die Vergleichsbilder zuerst digitalisiert, und anschließend in Photoshop einem definierten Farbraum zugewiesen. Anhand der auf Java basierenden, plattformunabhängigen Bildbearbeitungs- und Bildverarbeitungssoftware ImageJ werden für jedes Bildpixel der wahlweise zu betrachtenden Bildstelle, oder des gesamten Bildes die RGB-Bitwerte geliefert. Diese Daten dienen als Grundlage der Berechnung eines sogenannten Gesamt-?E und deren weiteren Beurteilung.
Die Berechnung erfolgt basierend auf einer Transformation der Vergleichsdaten vom RGB- zum XYZ-Farbraum und deren weiteren Berechnung in den L*a*b*-Farbraum. Hier wird nun, mit Hilfe der Farbabstandsformel ?E2000, für jedes Bildpixel ein Wert errechnet. Dieser wird zu einem arithmetischen Mittelwert zusammengefasst, der dann das Gesamt-?E für den betrachteten Bildbereich ergibt.
Anhand der ermittelten Werte wurde ein vorher vorgeschlagener Beurteilungsmaßstab für die Einschätzung der Messwerte überprüft. Dieser Beurteilungsmaßstab erlaubt eine Einteilung der Messergebnisse in 5 verschiedene Qualitätsstufen. In diesen werden Wertebereiche für den jeweiligen Qualitätsbereich vorgeschlagen und die Ergebnisse der Messwerte damit verglichen.
Aufgrund zahlreicher Probleme, die im Einzelnen in der Diplomarbeit erklärt werden, konnten jedoch nicht genügend Messwerte ermittelt werden um eine hinreichende Beurteilung hinsichtlich der Eignung des Verfahrens möglich ist. Jedoch ist ein Trend bei den gemessenen Daten ersichtlich. Dieser Trend zeigt einen Zusammenhang zwischen den Messwerten und der Art der Vergleichsbilder.
Da der Trend der Messwerte dem Beurteilungsmaßstab entsprachen, konnte dieser übernommen werden. Jedoch mit der Einschränkung, diese gelte nur für diesen Vergleichstyp, d.h. nur für die in den Tests verwendeten Vergleichspaarungen. Vergleichspaarungen waren ein Proof als Referenz, und Flexodruckvorlagen (54L/cm).
Verfasser: Marc Vogel
Studiengang: Deutsch chinesischer Studiengang Drucktechnik
Vorgelegt am: August 2009
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Deutschsprachiger Flexodruck Fachverband e.V.