

Darstellung anderer Druckverfahren

Je nach Anwendung und gewünschtem Effekt werden verschiedene Druckverfahren eingesetzt. Im Verlagsdruck werden hauptsächlich die Verfahren Offset- und Tiefdruck, teilweise auch Flexodruck eingesetzt.
Im Verpackungs-, Display- und Etikettendruck kommen nahezu alle Druckverfahren zur Anwendung, d.h. Offset-, Tief- und Flexodruck, aber auch Sieb- und Digitaldruck. Darüber hinaus haben sich im Schmalbahnbereich Druckverfahrens-Kombinationen etabliert, die separat beleuchtet werden.
Die Druckverfahren
Jedes dieser Druckverfahren hat seine spezifischen Eigenarten und Einsatzbereiche, jedoch verzeichnet der Flexodruck in den letzten Jahrzehnten eine dynamische Entwicklung wie kein anderes der klassischen Druckverfahren, was letztendlich zu steigenden Marktanteilen zu Lasten von Tiefdruck und Offsetdruck geführt hat.
Der Flexodruck ist das Druckverfahren mit den größten Zuwachsraten im Markt gegenüber den klassischen Druckverfahren Tiefdruck und Offsetdruck. Alle drei Druckverfahren stehen dabei seit Jahrzehnten in Konkurrenz zueinander.
Seit vielen Jahren schon ist ein Trend zu kleineren Druckaufträgen zu verzeichnen, verursacht durch eine “Just in time” Lieferforderung zur Reduzierung von Lagerbeständen bzw. Kapitalbindung. Dies führte zu starken Verbesserungen bei allen Druckverfahren in Bezug auf Rüstzeiten, Anfahrabfall und Druckwerkzeugkosten. Bei kleineren Aufträgen unter ca. 1000 m² sind die genannten Druckverfahren trotzdem noch zu kostenintensiv und nicht rentabel.
Neue Möglichkeiten ergeben sich in diesem Segment durch den Digitaldruck; zu interessanten Kosten bei vergleichbaren Druckqualitäten.
Für einen Vergleich der Druckverfahren sind neben den praktizierten Anwendungen auch das Prinzip der Farbübertragung wichtig, ebenso die Druckwerkzeuge und die eingesetzten Farbsysteme.
Die Druckvorstufe entwickelte sich weitgehend zu einem durchgängigen, digitalen Datensystem mit Computertechnik. Die Ausschaltung früherer Prozesszwischenstufen führte zu einer Verbesserung der Druckbildkonstanz bei Wiederholaufträgen und einer höheren Qualität. Dies trifft sowohl auf den Offset- als auch den Flexo- und Tiefdruck zu. Für den Digitaldruck ist die Digitalvorstufe natürlich eine Grundvoraussetzung.
Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich insbesondere auf den Verpackungsdruck mit der Verarbeitung von Rolle auf Rolle oder von Rolle auf Zuschnitt. Die möglichen Druckgeschwindigkeiten liegen je nach Anwendung zwischen 100 und 600 m/min im Verpackungsdruck. Für Offset-, Tief- und Flexodruck im Verlagsdruck jedoch um einiges höher. Der Digitaldruck erreicht je nach System und Anwendung vorerst nur Geschwindigkeiten von 30 bis 300 m/min. Letzteres Verfahren ist noch stark in der Entwicklung begriffen.
Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise vom Verlag Rek & Thomas Medien AG aus "Technik des Verpackungsdrucks" zur Verfügung gestellt.
http://www.derverpackungsdruck.com
Im Verpackungs-, Display- und Etikettendruck kommen nahezu alle Druckverfahren zur Anwendung, d.h. Offset-, Tief- und Flexodruck, aber auch Sieb- und Digitaldruck. Darüber hinaus haben sich im Schmalbahnbereich Druckverfahrens-Kombinationen etabliert, die separat beleuchtet werden.
Die Druckverfahren
Jedes dieser Druckverfahren hat seine spezifischen Eigenarten und Einsatzbereiche, jedoch verzeichnet der Flexodruck in den letzten Jahrzehnten eine dynamische Entwicklung wie kein anderes der klassischen Druckverfahren, was letztendlich zu steigenden Marktanteilen zu Lasten von Tiefdruck und Offsetdruck geführt hat.
Der Flexodruck ist das Druckverfahren mit den größten Zuwachsraten im Markt gegenüber den klassischen Druckverfahren Tiefdruck und Offsetdruck. Alle drei Druckverfahren stehen dabei seit Jahrzehnten in Konkurrenz zueinander.
Seit vielen Jahren schon ist ein Trend zu kleineren Druckaufträgen zu verzeichnen, verursacht durch eine “Just in time” Lieferforderung zur Reduzierung von Lagerbeständen bzw. Kapitalbindung. Dies führte zu starken Verbesserungen bei allen Druckverfahren in Bezug auf Rüstzeiten, Anfahrabfall und Druckwerkzeugkosten. Bei kleineren Aufträgen unter ca. 1000 m² sind die genannten Druckverfahren trotzdem noch zu kostenintensiv und nicht rentabel.
Neue Möglichkeiten ergeben sich in diesem Segment durch den Digitaldruck; zu interessanten Kosten bei vergleichbaren Druckqualitäten.
Für einen Vergleich der Druckverfahren sind neben den praktizierten Anwendungen auch das Prinzip der Farbübertragung wichtig, ebenso die Druckwerkzeuge und die eingesetzten Farbsysteme.
- Offsetdruck = Flachdruck
- Tiefdruck = Direktdruck
- Flexodruck = Hochdruck
- Digitaldruck = ohne feste Druckform
Die Druckvorstufe entwickelte sich weitgehend zu einem durchgängigen, digitalen Datensystem mit Computertechnik. Die Ausschaltung früherer Prozesszwischenstufen führte zu einer Verbesserung der Druckbildkonstanz bei Wiederholaufträgen und einer höheren Qualität. Dies trifft sowohl auf den Offset- als auch den Flexo- und Tiefdruck zu. Für den Digitaldruck ist die Digitalvorstufe natürlich eine Grundvoraussetzung.
Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich insbesondere auf den Verpackungsdruck mit der Verarbeitung von Rolle auf Rolle oder von Rolle auf Zuschnitt. Die möglichen Druckgeschwindigkeiten liegen je nach Anwendung zwischen 100 und 600 m/min im Verpackungsdruck. Für Offset-, Tief- und Flexodruck im Verlagsdruck jedoch um einiges höher. Der Digitaldruck erreicht je nach System und Anwendung vorerst nur Geschwindigkeiten von 30 bis 300 m/min. Letzteres Verfahren ist noch stark in der Entwicklung begriffen.
Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise vom Verlag Rek & Thomas Medien AG aus "Technik des Verpackungsdrucks" zur Verfügung gestellt.
http://www.derverpackungsdruck.com


Deutschsprachiger Flexodruck Fachverband e.V.