Flexodruck-Fachtagung ProFlex

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64. DFTA Herbstfachtagung/ProFlex 2011, Stuttgart

 

Abstracts

Smart Media – Die Zukunft der Kommunikation
Andreas Steinle


Facebook ist nach China und Indien die drittgrößte Nation dieser Welt und wächst weiter rasant. Noch nie waren die Möglichkeiten der Vernetzung und der Kommunikation größer als heute. Dabei befinden nicht nur wir Menschen uns in einem stetigen Kommunikationsfluss. Auch die Dinge beginnen miteinander zu sprechen: die Ampeln mit den Autos, der Joghurtbecher mit dem Kühlschrank. Das Internet der Dinge lässt uns die Welt googeln. Alles wird aufgezeichnet und dokumentiert. Das Internet vergisst nichts, während der Mensch unter digitaler Demenz leidet. Technologie allein bedeutet keinen Fortschritt,. Die Zukunft der Kommunikation liegt nicht im Technischen, sondern im Menschlichen begründet.

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Punktgeometrien im Flexodruck – Ursachen und Wirkung
Dr. Uwe Stebani


Ein zur Zeit viel diskutiertes Thema ist die Auswirkung von verschiedenen Punktoberflächen und Vollflächenrasterungen auf das Druckergebnis und damit die Qualität von Flexodruckerzeugnissen. Bei der digitalen Plattenherstellung waren durch die Einwirkung des Luftsauerstoffs während der Belichtung runde Punktoberflächen bisher der Standard. Neue Belichtungstechnologien bei digital bebilderbaren Platten und andere Systemlösungen ermöglichen die Ausbildung von flachen Punktoberflächen sowie Aufrasterungen von Vollflächen. Dieser Vortrag beschreibt die Ursachen des Sauerstoffeffekts, Methoden zu seiner Minimierung bzw. Vermeidung und die praktischen Auswirkungen auf das Druckergebnis.

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Messtechnische Erfassung flexospezifischer Eigenschaften in der Vorstufe und im Druck
Lukas Pescoller

Der Flexodruck als Hochdruckverfahren bietet heute eine große Vielfalt an Technologien um Rasterpunkte zu erzeugen und zu formen. Gerade deshalb ist der Einsatz von Messtechnik der letzten Generation von großer Bedeutung. Messtechnik kommt dabei in 4 Phasen zum Einsatz: beim Kennenlernen des Herstellprozesses von Druckformen und Druckerzeugnissen, beim Charakterisieren des Herstellprozesses und dem Festlegen von Hausstandards, beim täglichen Kontrollieren der Produktion und der Qualitätsdokumentation und nicht zuletzt bei der Fehleranalyse. Ein effizienter Einsatz von geeigneter Messtechnik führt zu einem standardisierten Produktionsprozess mit konstanter Qualität und damit zu langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

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Viskositätsregelung für Druckfarben
Martin Sturm


Viskositätsregelung bei Flexodruckfarben wird heute hauptsächlich aus Gründen der Prozess-Stabilisierung und Qualitätssicherung durchgeführt. Der Vortrag soll darüber informieren, was heute mit Hilfe einer hochpräzisen automatischen Viskositätsregelung über den Qualitätsaspekt hinaus in Bezug auf mögliche Kosteneinsparungen und Prozessoptimierung realisiert werden kann. Hierbei wird der zentrale Einfluss einer genauen Viskositätsregelung auf potentielle Rationalisierungen als Basis genommen.

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Die Bedeutung der Graubalance in Repro und Druck
Bernd-Olaf Fiebrandt

Die Graubalance hat uns spätestens seit der ersten Standardisierung in den 70er Jahren intensiv beschäftigt. Viele Ideen sind aufgekommen um hier eine Linie zu finden. Aber schon die Variationen der Bedruckstoffe und der Druckfarben lassen es nicht zu, sie im Druckprozess eindeutig und sicher zu definieren.

Der Vortag geht nun auf die Problematik des Messen der Graubalance auf Bedruckstoffen ein, denn er ist meist die fünfte Farbe – auch wenn wir sie bei optischen Aufhellern nicht sehen. Jedoch gibt es eine gut funktionierende Lösung seit kurzem.

Für den Druckprozess selbst ist die Graubalance einerseits ein gutes Kontrollmittel, aber beim üblichen Buntaufbau ein stets schwankendes Ergebnis. Auch hier gibt es mittlerweile sehr zufriedenstellende Lösungen die am teuersten Arbeitsplatz, der Druckmaschine die Arbeit erheblich erleichtern können.

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Grenzen der Farbkommunikation im Verpackungsdruck
Uwe Richte
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Farbvorgaben von Kunden oder Agenturen sind oftmals ungenügend für eine eindeutige Beschreibung der gewünschten Farben. Sind RGB-, CMYK- oder Lab-Werte überhaupt verwendbar? Unter welchen Bedingungen sind Spektral- oder CxF-Daten besser geeignet? Welche Möglichkeiten bieten die neuen digitalen PANTONE-PLUS-Datenbanken zusammen mit dem neuen Messgerätestandard XRGA?

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Kontrolliertes Drucken wird immer einfacher!
Prof. Dr. Martin Dreher

War die Einstellung eines Flexodruckwerkes bisher Gefühlssache und die Reproduzierbarkeit fraglich, helfen heute Druckkontroll- und Signalelemente bei der Einstellung der Druckmaschine und sparen Zeit, Energie und Ressourcen. Inzwischen haben wir plausible Kontrollen für die Beistellung der Zylinder, für die Abwicklung und sogar für Druckfarbe und Farbprofil, die Ihnen der Autor in seinem Vortrag erläutern möchte. Lernen Sie darin den Flexodruck als das fortschrittlichste aller Druckverfahren neu kennen.

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Trends in der Wellpappe - Wie erzielt man auch mit leichten Grammaturen beste Druckergebnisse?
Alfons Gnan


Der Vortrag umfasst den aktuellen Trend in der Wellpappe. Wo steht die Produktion von Wellpappe heute und wie wird sie sich tendenziell entwickeln. Bei steigender Produktivität und immer leichter werdenden Wellpappebogen sind neue innovative Maschinen und Herstellverfahren notwendig. Welche Lösungen dafür sind heute schon vorhanden und welche werden in den nächsten Jahren kommen.

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Wechselwirkungen zwischen Qualitätsanforderungen und Druckkosten im Wellpappendruck
Dirk Sawatzki


Wir leben im ständigen Wandel und optimieren täglich, um den ständig wechselnden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.

Es ist unbestritten, dass beim Flexodruck und insbesondere beim Wellpappendruck hohe Qualitätsanforderungen umgesetzt werden können. Leider werden nicht immer die idealen Prozessparameter aufeinander abgestimmt bzw. zugelassen.

Oft wird zur Markteinführung eine hohe Druckanforderung umgesetzt, dieser Stand aber nicht dauerhaft gehalten. In der Regel wird der Spagat zwischen „So gut wie möglich“ auf „So gut wie nötig“ verändert - im Idealfall so, dass es niemanden (Entscheidungsträger) auffällt.

Entscheidungskriterien sind leider die Druckkosten. Diese spiegeln die Bedingungen des Druckergebnisses wieder. Die Marktmacht einer Ausschreibung führt zwangsläufig zu einem guten Wettbewerb. Ausschreibungen selbst sind oft ohne technisches Anforderungsprofil – neben der Farbanzahl steht vielleicht noch die Rasterweite als Druckanforderung.

So kann aus einem B-Welle Tray, bei dem ein hochwertiges Druckergebnis auf 230g GD2 mit einem 54er Raster erzielt wurde in der Folge ein 145g Papier mit einem „angepassten“ 28er Raster werden.Dabei ist der Weg dorthin meistens in mehreren Schritten erfolgt. Fraglich ist, wer letztendlich für die Qualitätsanforderung (noch) verantwortlich bzw. mitverantwortlich ist.

Die Erfahrung ist, dass ein kostenverantwortlicher Mitarbeiter des Kunden häufig die Druckqualität so gut wie nötig einstuft, während ein Produktverantwortlicher Mitarbeiter auch bereit wäre einen entsprechenden Mehrbetrag in die Hand zu nehmen, um das bestmögliche Druckergebnis zu erhalten.

Wir erleben beinahe täglich den Spagat zwischen hochwertig und preislich akzeptabel und müssen beratend einschreiten um sowohl die technischen Bedingungen als auch die preislichen Möglichkeiten zu erklären. Leider ist es noch nicht möglich auf braunem Testliner – besser noch Schrenzpapieren ein mehrfarbig, lackiertes Druckmotiv zu erstellen – aber wir arbeiten dran.

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Rasterwalzen der nächsten Generation
Uwe Neis


Die Entwicklung der Novaline-Gravuren ist eine Antwort auf Forderungen der Anwender, sowie des Marktes nach verbesserten Charakteristiken der Rasterwalzen mit dem Ziel, das Qualitätsniveau im Flexodruck noch weiter zu steigern. Die neue Gravurtechnologie zur Herstellung der Novaline-Produkte ermöglicht wesentlich höhere, von der Linienzahl unabhängige Schöpfvolumina, als dies mit bislang erhältlichen standardmäßigen Rasterwalzengravuren bislang möglich war. Darüber hinaus bieten sie die Vorteile leichten Reinigens und tragen zu einer spürbaren Verbesserung der Leistungsfähigkeit keramischer Rasterwalzen bei.

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Die richtige Rasterauflösung im High Quality Postprint
Robert Mertens, Jülich


Immer feiner, immer besser? Ist Auflösung der Schlüssel für hohe Qualität? Rasterauflösung, vielfach der einzige Parameter, der zur Beschreibung einer Qualitätserwartung quantifiziert werden kann. Und doch nicht der einzige Faktor, der hohe Qualität garantiert. Dieser Fachvortrag soll etwas mehr Licht in das Thema Rasterauflösung bringen und die Entscheidung für die richtige Auflösung und den passenden Produktionsprozess unterstützen.

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Spektrale Inline Farbmessung und automatische Prozesskontrolle
Dirk Lange

Permanente Prozesskontrolle, spektrale Farbmessung und andere Automatisierungslösungen helfen Produktivität und Ertragskraft des Flexodrucks nachhaltig zu steigern!

Im Rollenoffsetdruck sind Inline-Farbmess- und Regelsystemlösungen schon seit 10 Jahren ein nicht mehr wegzudenkendes Steuerungselement bei der industriellen Produktion von Magazinen und zur Sicherstellung, das z.B. Farben in Anzeigenwerbungen perfekt den Anforderungen der Marketingabteilungen entsprechen. Ähnlich hohe Anforderungen an die Farbgenauigkeit und an die Druckqualität im Allgemeinen sind auch von Flexodruckern zu erfüllen, die Folien, Papierbahnen oder Etiketten für anspruchsvolle Kunden industriell, d.h. effizient, effektiv und lukrativ produzieren wollen.

Wie Verpackungs- und Etikettendrucker anspruchsvoller Kunden und Markenartikler nachhaltig und konstanter durch permanente Inline Prozesskontrolle und Spektrale Inline Farbmessung einfacher erfüllen können, erfahren Sie, wenn Sie diesen Vortrag besuchen.

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